Der nächste Frühling kommt bestimmt. Mit dem guten Wetter bevölkern auch wieder massive Zweiräder die deutschen Autobahnen und Landstraßen. Das Motorradfahren ist ein Lebensgefühl und lässt nur selten jemanden wieder los, der erst einmal Fahrtwind geschnuppert hat. Für Motorradfans besteht ab 25 Jahren die Möglichkeit des Direkteinstiegs in die Führerscheinklasse A und ab 18 Jahren der Stufenführerschein.
Ein gutes Bike ist teuer und kratzt mit seinem Preis durchaus am Niveau einer Kompaktklasse. Motorradfahrer haben aber die Möglichkeit, sich ihr Traum-Bike mit einem Ratenkredit zu finanzieren. Ratenkredite sind beim Autokauf längst an der Tagesordnung und ermöglichen eine bequeme Finanzierung mit Monatsraten in Wunschhöhe. Auch für den Motorradkredit werden beim Händler attraktive Konditionen angeboten.
Viele Motorradhändler bieten ihre Kredite in Zusammenarbeit mit Banken und Kreditfinanzierern an. Der Kredit für das Traum-Bike wird dabei über den Händler vermittelt, der Kreditvertrag kommt aber direkt zwischen dem Käufer und der Bank zu Stande. Viele Kreditanbieter und Banken haben heute attraktive Zinsen im Angebot, welche eine Finanzierung fast zum zinslichen Nulltarif ermöglichen. Bei der Motorradfinanzierung sollte aber nicht nur auf die angebotene Zinshöhe, sondern auf den effektiven Jahreszins geachtet werden – hier sind auch die Kreditnebenkosten mit dem Zinssatz berechnet.
Am besten entscheiden sich angehende Biker bei der Finanzierung ihres Traum-Bikes für eine möglichst kurze Kreditlaufzeit. Zwei bis maximal drei Jahre sind ideal. Die Ratenbelastung sollte sich höchstens auf 15 Prozent des Haushalts-Nettoeinkommens belaufen. Ideal sind Anzahlungen auf die Kreditfinanzierung: Mit einer Anzahlung werden Zinshöhe und Laufzeit reduziert. Von einer Ballonfinanzierung mit Restrate ist hingegen beim Motorradkauf eher abzuraten.
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